signifie in Germany

Montag, Januar 09, 2006

Zeit

Ist wirklich lächerlich zu behaupten ich hätte keine Zeit, denn ich habe sowohl physisch als auch psychisch(werd' nachher korrigiern, falls falsch ist, bin mir halb net sicher), und dennoch schaffe ich es irgendwie niemals bis ich hierher komme, und all die Sachen rausplaudere die mir so am Herzen liegen. Warte nur bis ich diesen verdammten Internetanschluss bei mir habe, mein liebes Blocklein; diesmal wurde ich auch tatsächlich versprochen dass ich ihn bis Februar noch kriegen werde! Es scheint doch nicht alles schwarz zu sein, manchmal müssen die Dingern auch mal klappen, auch bei mir!

Also, wieder zur Zeit: Ich habe wahrscheinlich soviel Zeit, dass ich keine habe, was auch wieder nicht heisst, dass ich es verschwende, oh nein, ich lebe ja wirklich zur Zeit wirklich musterhaftlich(?) ausser mein Verschlafen am Morgen, was nun wirklich nicht gerade die aktuelle Faulheit meines Wesen ist. Ich habe wirklich keine Ahnung was mit mir los ist, alles läuft so langsam, dennoch habe ich KEINE ZEIT!!!

In Deutschland läuft bestimmt eine andere Uhr, ansonsten kann ich echt dieses Phänomen nicht erklären-_-;;;

Samstag, Dezember 03, 2005

harry potter / 29. November

ins kino gehen, was für eine internationale sache, nicht war:)? trotzdem will ich noch kurz euch ein kleines bericht über meinen ersten film, den ich in münchen gesehen habe, anbieten, auch darum weil es eines meiner lieblingsfilme sind! für leute die es nicht wissen; ich habe eine kleine vorliebe über fantasy stuffs... es ergreift einen (nach meiner hinsicht) am grund liegendes sog. 'a-rational' bereich, wo die fantasy auch hergestellt wird. natürlich sind fast alle filme oder bücher fiktional, aber beim fantasy film oder buch ist es wirklich 'bloß' dargestellt und täuschen einem nichts vor. mit einem schönen happy end wird man wieder ins reale welt versetzt, und siehe da, man hat neue kraft, neuen adrenalin fürs leben bekommen! (apropro happy end, eigentlich kann es bei dieser folge von harry potter von diesem nicht die rede sein, denn es endet ja mit dem tod, cederics. war mir auch ganz recht, denn ich mochte den schauspieler sowieso nicht, sieht doch wirklich nicht hübsch aus der junge--)

bevor meine vorrede euch langweilt; kommen wir wieder zum kern! nach dem fehlschlag(?) beim 'brother grimm' haben wir(sandra, anja) uns doch tatsächlich beschlossen diesmal es nicht zu verpassen, troztdem hat es doch ne weile gedauert bis zum filmabend, aber schwamm drauf. hauptsache, wir saßen zu viert (der peter, mein nachbar war auch da) im kino, und bewunderten wie harry groß geworden ist, und dass es so eine unglaublich gefährliche schule geben kann, auf dem man irgendwelche lebensriskierende teste durchkämpfen muss! Ron war erstaunlich gut aussehen aufgewachsen, Hermonie war beim letzten film besser aussehend, troztdem bin ich mir sicher dass aus ihr in der zukunft eine schönheit werden wird (attraktives mädel, ich mag ihren charakter echt gut leiden!). Harry, na ja, er bleibt wie er ist, nur ein bisschen eckiger geworden, sieht halb wie Harry Potter aus. ich frage mich allerdings wie er mit richtigen namen heisst, das wissen bestimmt die meisten nicht... ich würde mich auch nicht wundern, wenn auch die eltern von ihm ihn harry nennen würde...

es ist wirklich schön, dass hier so viele rabatten für studenten gibt; sogar opern kann man sich mit 7/10 euro leisten! natürlich ganz oben am dach, aber ist ja auch egal, bei der oper gibt es sowieso mehr zu hören als zu sehen. auch beim theater bekommt man für unter 7 euro ganz gute karten, übers theater werde ich noch einen langen bericht erstatten, vieles habe ich noch nicht gesehen, aber wie die theaterlandschaft hier so aussieht ist wirklich interessant. leider kann ich auch keinen super tollen vergleich darstellen, denn ich habe wirklich keine ahnung was das theater in korea betrifft. peinlich! (aber ich schwöre es mir, ich werds noch nach holen!)

kurz am ende, was das spielplan in deutschland momentan so anbietet, wäre:

*king kong : von der werbung aus sieht es so aus wie eine mischung von jurassic park und gozilla, auf jedenfall ein typischer american zeitvertreibungsfilm. nicht grad mein geschmack-_-

*die königin von narnia: herr der ringe, in kinder version, ich find den poster so ätzend, ich nenne es immer 'löwenfilm'! es sieht fast so wie eine werbung fürs zirkus aus... herr der ringe+peter pan(schreibt mans so?)

Montag, November 28, 2005

kennen sie ihre national hymne?

samstag abend, gegen 8uhr, eine ungewöhnliche zeit für mich noch irgendwelche verführungen zu bekommen. Jedoch flötet (ja, wirklich es flötet, denn ich habe einen tollen ermunterende musik für den signal 'sms angekommen' eingestellt...) das rote handy, 29euro, ein slider(!), nach 2 monaten schon ziemlich abgekratzt. es ist Maren, eine aus meiner komparatistik einführungskurs, nett, freundlich, hübsch usw. kurzes treffen mit anderen leuten, frage nach meiner hoffentlicher anwesenheit, zu dem ich natürlich nicht absagen kann, hatte sowieso einen unguten gefühl nach dem allen herumhängen in meinen kleinen wohnung, wo ich dauernd etwas ins mund hereinschiebe...

sind paar leute da, manche kenne ich, manche nur von hören, wie z.B der freund von Charlotte, die schon 5jahre lang zusammen seien, respekt muss man sagen oder? hübsches paar, aber leider sind sie nicht heute die protagonisten von dem sich das thema für heute sich präsentieren werden.

es passierte beim 'allgemeine fragen über korea stellen' von der Maren; wie sieht die flagge von korea aus, was für nen system hat sie eigentlich usw. und da kam die frage über die national hymne, und sieh mal an; viele deutschen kennen ihre national hymne nicht! damit will ich auch nicht hinausgehen, das sie unklüger wären als die koreaner, bei denen manche sogar bis zur 4. strophe es auswendig können; nein, es ist einfach ausserhalb ihres interesses, und es wäre sogar ungewöhnlicher für sie wenn man es besser kennen würden. (außnahme, fussballfans:))

den grund kann man sich leicht, gleichzeitig aber auch schwer vorstellen; wer die national hymne super kennt, oder die flagge von deutschland liebt wird als quasi 'neo-nazi' aufgezogen. es ist wahrscheinlich für dt. eine art grund-mentalität dass man sich immer bemüht, von der vergangheit des dritten reichs sich zu entfernen, einen widerstand oder grenze zu konstruktieren. ich habe vorher schon behauptet, dass es zugleich einfach und schwierig ist, dieses zu nachvollziehen, ist auch kein wunder, denn in korea lernt man die national hymne (in koreanischen 'aehgukga', übersetzt, nation-liebendes lied) in der ersten klasse. mit diesem zusammenhang kann man wirklich viele kulturen in korea erklären, auch die geschichte, wie es zur diesen phänomen gekommen ist, ist auch nicht uninteressant. leider würde ich dazu unendlich lange zeit gebrauchen, die ich momentan nicht opfern kann, somit schliesse ich auch diesen text unvollständig ab, mit voller trauer und jammerT_T!!! lg eure yune!

Donnerstag, November 17, 2005

beziehungen

natürlich wie die sachen so sind, hat jedermann seine eigne vorstellung bei dem wort 'hochzeit'/'beziehung'. gröber behauptet, gibt es einen grossen unterschied beim verständniss dieses wortes zwischen den zwei welten in dem ich mich jetzt befinde.
ich werd nicht rumherum tapsen, gehen wir mal direkt zur sache. beispiel für heute ist der satz,

"ich wohne mit meinen freund zusammen."

in dt: "ach ja?"/ "ach so" (manchmal befragt man noch wie lange oder wo)

in korea: "..." (aufjedenfall mit komischem blick)

genauer gesagt, man müsste den feld 'antwort in korea' leer lassen, denn man sagt so etwas sowieso bestimmt nicht herum, es sei denn, man traut demjenigen wirklich zu, und will mit diesem satz irgendwelche probleme bei deiner beziehung jdm. zum rat ziehen. danach, mal ganz kitschich gesagt, könnte man noch folgendes hinteranhängen, wie z.B: "seid ihr bewusst davon, was ihr da grad tut?" oder "seid ihr euch sicher, dass ihr nachher heiraten wird?"

aufjedenfall ist es für koreanischen denken das zusammenleben mit einen freund/er freundin etwas unanständiges, unverantwortliches sogar falls sie noch jung sind, und damit meine ich auf keinen fall minderjährig. weil dieses gedanken fest im kopf unserer vorigen generationen angefesselt ist, ist es sogar noch bei vielen 'braven' kindern (wie ich:)) nicht so leicht überwundbar, obwohl ich mich von dieser eingeschränkten blick zur beziehungen befreien möchte. vieles hängt mit dem verheimlichen des sex/lebens zusammen, somit wird alles zugenäht und verschlossen, dass sich die liebespaare erst mal einen dunkelen, verlassenden ort herrausfinden müssen, um sich küssen zu 'dürfen', weil sie's ja auf der strasse nicht 'treiben' dürfen! klingt fast schon krank, nicht?:(

tradition ist ja gut und schön, man braucht sich auch nicht grad auf der strasse sich herumknutschen wie die wilden, was zugleich auch eher krank als liebe aussieht (muss man es unbedingt zeigen, wie sie sich so heiss machen können--;?). aber meine lieben, ist es nicht total natürlich dass man den, den man lieb hat, gern küssen und umarmen möchte, warum dann all diese verheimlichung?

es gibt so viele sachen, auf die man erst im ausland bewusst wird. hoffe, dass ich noch drauf kommen werde, denn wie gesagt, kein internet zu hause...und dazu kommen jetzt all die referate und heftige texte, wünsche mir schon beinahe, dass ich wieder ferien habe...TT

Montag, November 14, 2005

Überraschung!

Endlich habe ich auch mal jemanden zu besuch bekommen! übers wochenende hat mein lieber vati hier in münchen mit seiner liebes töchterlein verbracht, mit viel ausgeben und fein essen!

genauer bericht lautet folgendes; letzen montag bekam ich um 8uhr morgen... meine mutter kann sich einfach die zeitumstellung nicht merken! noch gestern rief sie mich um 7 uhr an und sagte dass sie eigentlich schon ne stunde früher anrufen wollte, jedoch noch geduldig genug wäre der tochter noch eine stunde schlaf zu gönnen...und wie immer bin ich natürlich noch die letzte nacht erst um 3uhr ins bett gefallen wegen all dem aufräumen der sachen, die mein vater hierher geschleppt hatte!

also, sie rief an und teilte der verschlafene tochter mit, dass mein vater wegen seines geschäfts nach europa fliegen müsse, und bei dieser gelegenheit auch für mich extra zeit nehmen wolle! zuerst wurde gesagt, dass er erst am ende november käme, was sich jedoch vorgezogen wurde auf den letzten wochenende, denn die geschäftspartner könnten nicht warten. daher war das grübeln über die zusammenfassung der sachen, die ich aus korea gebrauche, die ganze woche lang im meinen kopf, was sich am donnerstag endgültig auf einer tabelle verfügt wurde. ein paar kleider, zusätzliche wintersachen, kleinigkeiten fürs verschenken und hauptsächlich 'ESSEN'!

am samstag kam er an, hatte leider noch ein paar probleme beim zoll gehabt, daher war ich schon ganz ungeduldig geworden. (gottseidank nicht wegen all das essen was er für mich brachte, sondern wegen diesen wahnsinnig teuren geschenke für die geschäftsleute! er musste extra noch 150 euro tax bezahlen!!! püh, was sich die erwachsenen sich schon leisten können...) bevor der ankunft, hatte ich mir noch extra ein buch über münchen besorgt, damit ich ihn auch schön herrumführen kann! nach der herzlichen erarmungen des wiedersehens fuhren wir erstmal zu mir um die ganzen sachen, die meine mutter für mich sorgfältig in einen megagrossen paket eingepackt hatte, auszuladen. der inhalt war hauptsächlich 'Rameun' und Kleider. (sogar meinen traditionalen kleid(hanbok) hatte sie mir eingepackt, vielleicht werd ich irgendwann mal die gelegenheit haben dies anzuziehen! hehe)

wegen der zeitumstellung fuhren wir danach ganz schnell zu seinen hotel nähe sendlinger tor, den ich schon vorher gebucht hatte. der preis war ganz günstig für 3 sterne, der raum war zwar dafür klein aber fein. da es am samstag ein wirklich ungewöhnlich schöner herbsttag war(man konnte schon beinahe meinen, es wäre ein sommertag gewesen!), hoffte ich noch beim einschlafen auf ein schönes warmes wetter fürs nächste tag, was sich leider nicht so nach meinen willen nach passierte. wie ich enttäuschet war, beim ersten morgenblick aus dem fenster! überall hing ein dicker nebel herrum, der sich schliesslich bist zum ende des tages nicht auflöste. so sind die sachen nun mal... (in korea bezeichnet man solche situationen als 'am tag zum hingehen, steht (immer) der markt = sind viele menschen da, deshalb schwer fürs gehen)

aber der tag wurde troztdem sehr schön, im armen einander gehakt, gingen wird die altstadt herrum, haben den glockenspiel, die assamkirche, viele gebäude angesehen und zuletzt nicht zu vergessen, auch im englischen garten nen kurzen spaziergang geführt. nach dem mittagessen, (wie im vorigen text genannt, in dem cafe neben hofgarten) haben wir dann noch einen rundgangfahrt mit dem stadttourbus gemacht, waren noch beim nympenburg. ich glaube, jetzt weiss ich münchen viel besser, den die stadttour hatte ich schon mal gemacht beim orientierungskurs-exkursion. fehlt nur noch dachau und neuschweinstein, den ich allerdings sehr wahrscheinlich vor 10 jahren mirs angesehen habe. (vage erinnerungen...--;) die kleine ausfahrt durchs münchen beendeten wir mit dem besuch bei einen koreanischen restaurant nähe münchner freiheit (es scheint das erste und einzige in münchen zu sein, ausser dem 'zum koreaner' welcher ja nur ein imbissshop ist und sich hinter der uni befindet)

Es war zu schön um zu glauben dass er schon heute morgen wegen der arbeit nach düsseldorf geflogen ist...T_T aber wenn er auch länger geblieben wäre, hätte ich auch nicht mehr so viel zeit gehabt, aber troztdem! ach, es gibt doch nicht schöneres als so ein netter besuch... nur schade dass korea so weit liegtT_T!!!

Donnerstag, November 10, 2005

Weihnachten

Im gegensatz zu korea, wo man für einen angenehmen weihnachten unbedingt ein freund/freundin braucht, sind die weihnachtstage hier in deutschland etwas, was man mit seiner familie verbringt. das ist auch der grund weshalb ich hier dutzendmal gefragt werde, ob ich zum weihnachten nach hause fähre(genauer flöge), wobei meine antwort natürlich negativ ist, und nenne auch noch den grund dazu, nämlich den preis. dann nicken die meisten mit verständlichvollen und mitleidenden blick zu, was mir jetzt schon eine routine geworden ist.

ich kann leider nur sehr wage mich an den weihnachten, die ich hier mal schon als kind erlebt habe, erinnern. ja, damals habe ich auch noch geschenke bekommen, wie z.B. eine flick-flack uhr, einer meiner lieblingsuhren, die mich bis zum ende meines schuljahres treu begleitet hat. aber ihr müsst wissen, in korea bekommt man nur als kleines kind geschenke von eltern. ab der mittelschule wird man dann als 'jugendliche' angesehen, und die brauchen dann anscheinend keine überraschungen und weihnachtsmann(oder auch christkind) mehr. ja, vielleicht manche bekommen es doch, aber wenn dann fast hundert prozentig nen buch fürs 'weis werden'. (ich benutze extra den begriff, weil inzwischen glaube ich dass das extreme leistungsforderungen in korea hat ihren eigentlichen ziel in 'weis werden' gehabt, was leider zur zeit sich verfahrt ist auf die noten, auf etwas sachliches.)

letzten donnerstag wurde nun mal das thema 'weihnachten in verschiedenen ländern/familien gründlich besprochen unter 4mädels, sandra, anja, elain und ich. (es sind alle freundinen die ich hier beim orientierungskurs kennengelernt habe, kommen aus schweiz, dänemark(ist aber deutsche), amerika) es ist schon ne lustige sache wie sich die kulturen in solchen sachen unterscheiden lassen. dieses gespräch fand statt in cafe neben hofgarten am odeonsplatz, wo ich auch mit meinen vati am sonntagnachmittag gegessen habe. (über die geschichte mit meinen vater komme ich noch im nächsten text!)

wie viele importierte sachen so sind, stelle ich mittlerweise dass auch weihnachten ne ziemlich leere sache bei uns ist, aber dafür haben wir ja den erntedankfest 'chooseuk' und chinesisches neujahrfest 'seul', und beim letzten gibt es ja auch 'geschenke' (was man 'yongdon', also taschengeld bedeutet). leider wird dieser spass auch immer geringer, denn je älter man wird desto mehr bekommt man mehr, was jedoch nicht mehrer sich anfühlen lässt. es ist wirklich erschreckend wie sich die werte und maße sich verändern laufe des jahres! man sollte immer den als kind erlebtes gefühl nicht verliehren, wo man sich über so kleine hübsche sachen sich gefreut hat...

also, das thema des textes war...dass ich am diesen weihnachten ohne freund verbringen werde, aber dafür bei unserer lieben susanne eingeladen bin!!! weihnachten in deutschland, was für eine aufregende sache, nicht war:)?

Mittwoch, November 02, 2005

이곳에서의 일상.

정말 오랜만에 다시 한글사용이 가능한 이른바 뮌헨 대학의 중도에서 아직 생존하고 있으며, 아직 한국어를 까먹지 않았다는 증거를 남깁니다. 실로, 아직도 놀랍게도 가끔, 불쑥 튀어나오면 주체하기 힘든 향수병에 시달리고 있으며, 수많은 독일어 텍스트들 사이에서 방황하고 있다는 것 외에는 잘 지내고 있답니다, 혹시라도 걱정하신 분들이 있으시다면!

"뭐하고 사느냐"라는 질문을 하신다면, 사실 한국에서 누렸던 생활과 별로 다를 것 없이 지내고 있다는 시시한 답변을 드릴 수 밖에요. 사람 사는 곳이 다 그렇듯이, 좋은 혹은 별로 안 좋은 사람들과 함께 생활하고 있고, 공부도 나름 매우 열심히 하고 있다는 정직한! 보고를 행하는 바입니다.

한국은 어떤지 잘 모르겠는데, 독일에는 현재 놀라울 만큼 아름답고 아늑한 가을날들이 이어지고 있답니다. (개인적으로 미쳤다고 표현하고 있음.) 낙엽들이 수북히 쌓이면, 아침마다 거리 미화원들이 이상한 청소기(단 빨아들이는 게 아니라 바람을 뱉어내는)를 들고 다니면서 구석으로 낙엽들을 치우곤 하지요. 덕분에 조금 우울하거나 울적해도 위안을 찾을 수 있는 아름다운 하늘이 위에 있기에! (그러나 오늘은 좀 거무죽죽하군요...)

이곳에서는 학점 제한이 딱히 없기 때문에 (하향선도 상향선도...ㅋㅋ) 욕심을 부려서 이것저것 넣었더니 상당히 바쁘게 이리저리 돌아다니고 있습니다. 문득 드는 생각인데, 교환학생이 아닌 정식으로 이 대학교의 학생으로 생활하는 것도 참 좋을 것 같아요. 나중에 아들 딸 생기면 외국 대학교에 입학시키는 것도 고려해볼만하다고 생각할 정도로! ㅋㅋ묘하게도 학구열에 엄청나게 불타고 있는지라, (농담이 아니고 진짜 즐겁게 공부하고 있답니다...대략 미쳤다고 볼 수 있음ㅡㅡ) 대부분의 시간은 오만가지 수업에서 요구하는 스크립트들을 읽으며 보내고 있습니다. 이게 참, 집에서 자유롭게 인터넷을 사용할 수 없다는 것이 긍정적으로 작용하고 있다는 사실을 부인할 수가 없네요. 쓸데없이 싸이질, 블로그질, 서핑질을 안하는 대신에 책도 많이 읽고! 그러나 가끔은 좀 적적하기도 하지요. 특히 주말에는 반드시 외출할 거리를 만들어야지, 아니면 집에서 정말 하루 죙일 글(그것도 독일어!)을 읽어야 한답니다.

참, 제가 사는 곳에 대해 잠시 언급하자면...4명이 각방에 살면서 부엌과 화장실을 나누어 사용하는 이른바, '생활공동체'를 이루고 있습니다. 2명은 독일인이고, 한명은 터키에서 왔는데, 후자는 거진 집에 붙어있지 않기 때문에 설명을 생략하기로 하고... 주로 어울리게 되는 것은 독일 남자 아해입니다. 희안하게도 북한을 방문하는게 일생일대의 소원이라는데, 이렇게 쓰면 좀 심하게 싸이코처럼 보이겠지만, 공산주의에 대한 모든 것에 지대한 관심을 가지고 있지요. 아마 제가 남한이 아닌 북한에서 왔다면 아마 2배 이상 관심을 가졌을 듯. 뭐 이런 거 다 떠나서 저와 가장 집에서 어슬렁거리며 같이 밥먹기도 하고 수다떨기도 하지요. 참고로 영화감독을 희망하고 있으며, 28살? 26살? 인 것 같아요. 여기선 나이가 별 상관없기 때문에 정확히 물어보지 않아서 잘 모르겠군요. 이름은 피터!
다른 여자애 한명은 얼마전에 중국 여행에서 돌아와서 알게된지 얼마 안되었는데, 이 아해도 아주 착하답니다. 얼마전에 생일이어서 저희 집에서 파티를 열었었지요. 어찌나 맛있는 음식을 많이 했던지...덕분에 아주아주 포식/과식했다는...ㅋㅋ 얘의 남자친구도 자주 방문을 하시는데, 둘다 무난/편안한 성격의 소유자들이지요...이름은 크리스티나! (어찌나 특이한 이름들을 가지셨는지...ㅋㅋ)

오늘은 수업이 좀 일찍 끝나서 오랜만에 인터넷도 하고, 곧 있을 발표 준비도 해야합니다. 또한 집에 들어가기 전에 장도 봐야하고...(장보는 것 만큼 즐거운 일도 없음!!! 옷은 이제 사기 귀찮고, 책 사고 먹을꺼 사는게 그렇게 행복할 수가 없어요...ㅋㅋ물론 요리는 거의 안하고 살기 때문에 주로 사는건 빵. 과 요구르트.)

일상 생활 외에 하는 일이라면...목요일마다 하는 재즈댄스와 금요일의 에어로빅! 또한 적어도 다음주부턴 토요일에 수영을 다닐 생각입니다.ㅋㅋ운동 하는게 아주 싸기 때문에...먹을 건 줄일 자신이 없고, 살을 빼진 못해도 이 이상 쪄서는 안된다는 압박감에...ㅋㅋ

이런저런 얘기들을 쓰다보니 어느새 시간이! 이상하게 인터넷을 하도 안 사용하다보니 오랜 시간 컴퓨터 앞에 앉아있으니 어색하기도 하고 죄스럽기도 하고ㅡㅡ; 일상적인 이야기 외에 재미난 일들도 많은데...너무 많아서 차마 다 적을 수도 없고...이번 달 말까진 인터넷이 집에 들어온다는데...제발!!!

그럼, 사랑하는 모두들, 너무나 보고싶다는 말과 함께 잘 지내라는 인사를 전하면서 이만 일어설께요. ciao! (더불어 잘 지내고 있다는 증거로 사진 몇장을...ㅋㅋ)


사진1. 8월 말, 바이마르 어학코스에서 에어푸르트 방문시에 찍었던!











사진2. 9월 초, 바이마르 어학코스, 마지막날 종강파티 현장!











사진3. 9월 말, 뮌헨, 한국식 파티 현장에서(80% 한국어 못하는 교포들--;)

reisebrief-teil3

9.1. Paris –Ein unvergesslicher Tag/ Der Highlight meiner Reise


Zum erstenmal in meinen Leben bin ich tatsächlich ‚obdachlos’ geworden. Naja, vielleicht habe ich es im inneren es auch gewollt, denn ich hätte natürlich 45Euro(oder auch 72Euro) bezahlen können. Es wäre dann zwar ein Luxus aber ich habe doch wirklich in meinen Leben auch teueres mal gekauft/ getan. Zum Beispiel, die Schuhe die ich grad trage. Dies hatte so ungefähr 70Euro gekostet...Ein bisschen schon ungewöhnlich für mich, aber trotzdem.
Okay, geben wir zu, ich bin halb manchmal so ‚abenteuer-lieberisch’. Auf dem Weg zur gescheiterten Versuch um das koreanisches Hostel habe ich sogar mal überlegt ob ich mal wirklich auf der Straße übernachten soll. Die, auf der Strasse rausgestellten Matratzen sahen so einladend aus...Und dazu so verblüffend viele... In Korea wäre es natürlich nichts besonderes die Nacht irgendwo draussen zu verbringen, da gibt es ja unsere lieben ‚Bangs’. (Karaoke-, DVD-, PC- oder Comic Bangs...ich vermisse sie allerdings--;) Und in Seoul ist es sowieso 24Stunden lang hell. Hier gibt es sie halb nicht, nicht mal ähnliches. Vielleicht ist es Mitte Paris auch hell von Clubs oder so, aber in dieser einsamen Gegend kann man wirklich nichts hoffen.
Die Geschichte, wie ich bis hierher gelangen bin ist lang, vielleicht auch kurz. Erstens, muss ich vorraussagen, dass ich in Paris ziemlich spät angekommen bin. Ungefähr um viertel vor zehn, schätze ich mal. Beim ersten und billigsten Hostel gab es kein Zimmer mehr. Da fuhr ich zum zweit billigsten Hostel, und der war halb schon ein Stück weit weg von der Stadtmitte. Es war schwer ihn zu finden, und es war wirklich so ein Ding was man ihn Korea als Youth Hostel nennen würde. So ein riesiges Ding, der fast wie ein Hotel aussieht. Dort hatten sie leider auch nichts mehr, und von da an wurde die Sache ernst. Denn es war schon halb 12 oder so. So habe ich mich sofort an Seung un gewendet, der auch in Paris sein sollte (in einen koreanischen Minbakjip) hatte leider aber kein Guthaben mehr auf meinen Handy. So musste ich wohl oder übel eine Telefonkarte kaufen, welche ich jetzt schon der Eunju geschenkt habe. Ich habe ihn auch erreicht, leider zu kurz. Ich konnte noch die Station hören wo der koreanische Minbakjip(eine Art von Hostel) liegt, dann wurde jedoch die Leitung unterbrochen, was sich auch nicht wieder herrstellte. (*Über den Grund wissen wir(ich und Seungun) immer noch nicht, aber zur Zeit spinnten unsere Handys gleichzeitig, denn man konnte mich auch nicht erreichen, was sich erst nachher herrausstellte. Denn meine Eltern konnten mich nicht erreichen, und wie die koreanischen Eltern so sind, haben sie sich natürlich wahnsinnige Sorgen gemacht um ihr Töchterlein...--;)
Also, ich wusste von jetzt nur die Station wo das Hostel ist, und mit schwacher und unsinniger Hoffnung bin ich einfach dort hingefahren. Bis dahin habe ich mir sogar vorgestellt dass ich Glück habe, denn ich konnte noch grad den letzten Zug nehmen. Wenn ich jetzt so nachdenke, war dieser Glück mein sozusagender Eingang zum Unglück.
Als ich endlich zur Station ankam musste ich feststellen dass ich die falsche Fahrkarte gekauft hatte, die nur bis zum Innenraum gültig war. Da war auch keiner der mir irgendwie helfen konnte...So musste ich mich einfach aus dem Ausgangstor durchwälzen. Was nicht so leicht ist wie in Korea...Die Türen sind nämlich sehr hoch und stabil. (*Dort habe ich auch mein Fuss verletzt, irgendwie verrenkt oder so... Es tut leider immer noch weh, und ich schätze es hat zu tun mit den Nerven oder so. Muss jetzt mal zum Arzt gehen und es ernstlich untersuchen lassen, da ich jetzt versichert bin...--;) Inzwischen war es schon viertel nach 1 geworden.
Danach ging ich erstmal in den großen Hotel rein, der vor dem Bahnhof stand. Der kostete 45 Euro, was noch ging. Aber erstmal wollte ich versuchen den Minbakjip zu finden. Dieser Hotel war quasi eine Versicherung. Danach ging ich einfach drauf los und hoffte umgebungslos nach irgendeiner koreanischen Spur. Allmählig fing ich wie üblich an, mich zu verirren. Hinundher, gleich aussehende Wege, die ich eigentlich zum erstenmal betrete, Wege die fremd aussehen obwohl ich schon mal besuch habe.... Dass schlimmste war, war dass es doch noch ein paar Leute auf der Strasse waren, und die machen im Dunkeln einem wirklich Angst. Da waren auch wirkliche Obdachlosen, und sahen einen mit solchen unheimlichen Augen an, dass ich mich nicht mal getraut habe in dieser Strasse, wo sie standen, reinzubiegen.
Und dann, dann fand ich den Hotel ‚Campanile’, in dem ich mich auch grad befinde. Erstmal fragte ich nach dem Preis, habe mich verhört dass es 27Euro ist, was eigentlich 72Euro ist. Und dieses Preis ist doch wirklich unglaublich für ein Hotel...Aber als ich den Fehler begriffen habe, habe ich natürlich es wiedersprochen. Da wollte ich doch den Hotel nähe Bahnhof nehmen.
Aber nach einer Weile musste ich feststellen, dass ich nicht mal den Weg zurück finden konnte. Nach einer halbe Stunde konnte ich nicht mehr. Meine Schlutern taten so weh da ich meinen verdammt dicken Rucksack trag, meine Beine ebenso. Ausserdem konnte ich es nicht mehr aushalten, die Angst und Müdigkeit, und vorallem die Finsterniss und die Nacht-Menschen. Aber für sie war ich bestimmt genauso unangenehm. Vielleicht haben sie mich auch als eine Obdachlose geschätzt, was mich auch nicht wundert. Mit solchen lumpigen Klamotten(meine zerrissene Hose!) in dieser Zeit auf der Strasse...wie nen Mädchen, das von Hause ausgehauen ist...
Um 3 fasste ich mich zu einen Gedanken, den ich schon bei dem Besuch zum vorigen Hotel gemacht hatte. Ich ging hinein und bat mit please und si vous plait bei der Rezeption für eine Weile auf dem Korridor zu bleiben. Da stand nämlich paar Stühle die ganz bequem aussahen, und der Junge bei der Rezeption sah auch vom ersten Blick aus ganz nett, was auch wirklich so war. Nach einen kurzen Zörgern sagte er, dass ich bleiben kann. (*Wenn ich mir so überlege, ist es reichlich komisch, dass man eine Creditkarte hat, und zugleich sagt, dass man kein Geld habe. Denn vorher, als ich noch geglaubt habe, dass es 27Euro kostet wollte ich mit der Creditkarte bezahlen. Danach sagt die, dass sie kein Geld hat, und bettelt ob sie hier für paar Stunden im Rezeptionsraum bleiben dürfte. Ist doch komisch, oder?)
Nach vielen beaucoup Merci und Thank yous sitze ich also hier im Rezeptionsraum. Neben mir räumt der nette Kerl emsig herum, er scheint, dass er hier noch nicht so lange gearbeitet hat. Es könnte auch sein, dass er nur gelegentlich hier jobt. Aufjedenfall ist er wirklich super nett, so nett dass er mir sogar gefragt hat, ob ich etwas zum trinken wolle und wirklich so barmherzig ist, dass er mir anstatt Leitungswasser, Orangensaft herbrachte. Ich war echt am Tränen naheT_T!!! Da beschloss ich auch sofort nachher nach seinen Namen zufragen. (*was ich auch gemacht habe. Es klang Isch-lich oder so ähnlich...genauer weiss ich es leider nicht.)
Ich weiss nicht ob ich mir Paris noch ansehen mag. Vielleicht werd ich schon morgen früh abreisen. Ich habe schon genug von diesen Dorf...Am liebsten würde ich nach Hause fahren. Wenn auch nicht Korea, dann wenigstens nach München. Aber ich habe ja den Pass, und da ich paar mal schwarz gefahren bin, habe ich extra noch mehr Fahrten übrig. In Italien und Frankreich haben sie es halb nicht abgewertet, also selber Schuld. (*Ich habe noch zuletzt 2 Fahrten übrig gehabt. Jetzt ist der Pass schon abgelaufen, also insgesamt hat sich das schwarzfahren eigentlich überhaupt nicht gelohnt...so sind die Dinge nun mal!)
Ach, ich weiss wirklich nicht mehr, ich kann jetzt nicht mehr anständig über etwas überlegen... Ich bin zu müde, und zu schmutzig, es tut überall weh...Sehen wir mal morgen es so wird...

9.2. Paris – der Mann mit Geschenk

Rechtzeitig um 6 kam ich aus dem Hotel, sagte zum ‚Ich-lisch’ nochmals „merci beaucoup“ und fragte nach seinen Namen, und ging nach draußen. Ich war ja bis dahin immer im südlichen Teilen von Europa, daher war ich wirklich unvorbereitet vor der Kälte, die ich morgens empfang. Der extreme Unterschied der Temparatur war wirklich erschrockend, und war umsomehr dankbar für das Übernachten in den Hotel. Am Bahnhof überlegte ich mich nochmals, ob ich den Seungun warten soll, ich stand ziemlich ratlos vor den Bahnhof. Ich bin ja immer so ein nettes Mädchen, und will ja nicht jemanden sorgen lassen. Ehrlicher gesagt, konnte ich einfach mich nicht entschliessen, mein Verstand wollte oder konnte einfach nicht arbeiten, alle Glieder schmertzten. Unschlüssig blieb ich also vor dem Eingang, und immer mehr Leute huschten an mir vorbei. Alle hatten etwas bestimmtes zutun, alle hatten einen Ziel wo ihr Fuß gelingen musste; ich dagegen kam mir vor als ein unpassender Puzzelstück von einen Bild. Mein erster Entschluss war, auf einen Koreaner zu warten, und ihn nach dem Hostel zu fragen. Aber ich kam mir immer bescheuerter vor, nachdem ich ein paar Asiaten gefragt habe, ob sie Koreaner sind. Mit einen Ruck beschloss ich zuletzt, wieder in die Innenstadt zu fahren, und im Hostel ein Zimmer für diese Nacht zu buchen. Ich hatte von meiner Unschlüssigheit(?) satt und ausserdem war es, wie gesagt, verdammt kalt. Frierend stieg ich also wieder in den Zug ein, und reservierte noch auf dem Weg den Zug für morgen.
Das Hostel sah echt frostrierend aus, ein vergammeltes Gebäude, der einen wirklich seltsamen Baustil an sich hatte. Aber für eine Nacht spielen ja solche Sachen keine Rolle...hauptsache, es ist billig!
Nachdem ich mein Gepäck ächzend in der Gaderobe von den Hostel hinterlassen habe ging es mir schon viel besser. Es ist doch wirklich schön einen Dach über sich zu haben! Da ich schon so viele Pannen dem Tag bevor hatte, sollte dieser Tag problemlos sein. Trotzigkeit und Hochmut zwang mich wieder auf den Beinen. Und ich sag euch schon vorher, ich war den ganzen Tag lang zu Fuß in Paris unterwegs. Keine U-Bahn, kein Bus, nur die Beine, die schon von den langen herumirren von gestern schlotterten, war das Verkehrsmittel für mich in Paris. Und ich habe mir wirklich nicht wenig angesehen; von Gare de Nord bis zur Champs-Elysee und Montparnasse. Wenn ich darüber nachdenke, wundere ich mich wirklich wie und warum ich es so gemacht habe--;
Ich habe schon beim letzten Kapitel beschrieben wie ich aussah; ungeduscht, zerrissene weite Hosen, schmutziges T-Shirt den ich schon von Anfang der Reise an hatte. Und da traf ich einen Mann, der mir einen Geschenk vergeben wollte.
Die Geschichte fängt damit an, dass ich auf irgendeiner Strasse von Paris stand und wie immer in den Stadtkarte hineinglotzte, ohne daraus klug zu werden. Da kam ein klein aber schicker Wagen auf mich zu, und ein Mann beugte hinaus und sprach mich auf Englisch an. Zuerst dachte ich, er wolle mir beim Weg finden helfen, was unnötig aber sehr nett wäre. Aber nein, er stellte sich als ein Designer aus Italien vor, der gerade eine Fashion Show in Nice hinter sich hat. Er wäre wegen seiner Arbeit hier in Paris angekommen und da hätte er mich auf der Strasse gefunden. Zufällig hätte ich die genaue Grösse des Models, die sein Kleid auf dem Fashion Show getragen hatte. Deswegen würde er sehr gerne mir das Kleid schenken, welchens so ungefähr 3000 Euro kosten soll.
Während er nur so drauf das Blaue vom Himmel plauderte, dachte ich, heutzutage können woll die Modells so fett sein, dass sie anscheinend meine Körpergrösse haben. Er zeigte mir sogar so ein Katalog wo das Modell den Kleid(genauer gesagt, den Mantel) trug. Er habe sogar zwei verschiedene Sorten, und ich könnte mir auswählen was mir mehr gefällt. Cool, nicht?
Auf meiner Antwort, ich habe leider die 3000 Euro, erwiderte er, dass ich nichts bezahlen müsste, sondern nur eine kleine Bitte erfüllen muss. Nämlich, Gas für sein Auto besorgen. Er hätte anscheinend kein Gas mehr in seinen Auto, und er wüsste niemanden der ihn helfen kann, und seine Creditkarte wäre gesperrt wegen den Verlust auf einer Casino in Nice und so weiter. Während er diesen Unsinn herumlaberte warf ich einen kurzen Blick auf den Gasthermormeter(?) und stellte fest, dass sie halb voll war. Was für ein schlampiger Betrüger, fuhr mir durch den Kopf. Ist doch wirklich zu dumm...
Nachdem ich kurz und fest ausgesagt habe, dass ich keine Zeit weder Lust habe für dieses Unsinn, blickte er mich wirklich mit so einer erstaunten Miene an, und konnte es einfach nicht fassen, dass diese Asiatin tatsächlich sein Geschenk absagte. Nach ein paar ‚what’ und ‚oh’ fuhr er fort.
Wenn ich mir es jetzt so überlege, frage ich mich wirklich ernsthaft, was er eigentlich von mir wollte. War er nun wirklich so ein dummer Typ, der sich an Touristen nähert und irgendwie betrügt oder so? Oder hatte er es wirklich ernst gemeint? Dann wäre es echt schade für die 3000 Euro teures LedermantelJ!

9.3. Paris- Die Stadt der Nacht

Bis 15 Uhr hatte ich mir die südliche Seite der Seine Fluss angeschaut; Dann ging ich wieder zum Hostel um mich zu duschen! Es war wirklich nötig, ich konnte einfach nicht mehr mit solchen schmutzigen Gefühl herumlaufen, da wurde einem sogar die Laune noch schlechter. Nach der Dusche, stellte ich fest, das es mit meinen Fuss, irgendetwas ernsthaft nicht stimmte, ausserdem hatte zerrte es an den Oberschenkelmuskeln. Aber ich fühlte mich danach einfach zu glücklich, dass ich es nicht widerstehen, noch einen kleinen(?) Spaziergang zu machen. Ihr würdet mir bestimmt fragen, ob ich den überhaupt nicht müde gewesen war. Natürlich war ich müde, aber in Korea kommt es mir eigentlich so paar mal im Monaten vor, dass ich einfach aus irgendwelchen Grund den Schlaf verpasse. Wer weiss, es könnte mein letztes Mal in Paris gewesen sein! Beim solchen Gedanken kann man vieles vertragen.
Also, der Spaziergang war wirklich gemütlich auch wenn ansträngend. Ich latschte herum, langsam und ziellos. Und nach dem vielen hinundher hatte ich mich schon in der Stadt einbisschen orientiert, da brauchte ich auch nicht dauernt in der Karte hineinzusehen. Ging zur Montparnasse, der ganze Paris lag so zu sagen unter meinen Füssen, ein kurzer Gefühl von einer Mischung zwischen Hohn und Stolz gab mir Zufriedenheit. Den Moulin Rouge konnte ich leider nicht finden, aber er soll auch nicht so glänzend sein, wandte mich zum Weg nach dem Siegestor(?). Es dauerte verdammt lang bis dorthin, es dämmerte schon allmählich. Als ich endlich ankam war es schon ganz dunkel und von da an zeigte sich Paris ihr schönsten Gesichtern. Die alten Gebäude wurden prachtvoll beleuchted und vom weitem konnte man den Licht sehen, den der Eiffel Tower rauspumpte. Die luxuriösen Restaurants an der Champs-Elysee waren mit gut angezogenen Leuten überfüllt, ein Hauch von Luxus schwebte dort in der Luft. Umsomehr wurde ich zwar angeglozt(wegen meinen schlampigen Aussehen), aber es war auch egal, ich bin ja nur ein Tourist. In der Seine spiegelten die Lichter von den Gebäuden wie Lubvre(?) Museum, und auf dem Weg entlang der Seine, fühlte ich kurz Neid und Eifersucht, wegen den vielen Paaren, die sich umgeschlungen auf dem Weg befanden. Aber es war alles so phantastisch schön, dass man sich in diesen Gefühlen ernsthaft zu vertiefen. Kurz vor halb 11 kam ich wieder nach Hause, und fiel buchstäblich ins Bett. Müde aber irgendwie total glücklich, lag ich da, und zum erstenmal auf meiner Reise, schlief ich ohne ärgerliches herumwälzen ein. Hatte es auch verdient, oder?J