reisebrief - teil 1

1. *Anfang der Reise (Endlich!)
Eigentlich hatte ich vor, schon die Reise am Anfang der Woche zu beginnen (also am 12. September), wurde jedoch aufgehalten. Der hauptsächliche Grund war das Geld, das von Korea aus erst nach 2,3 Tagen ankommen konnten. Auch wenn es von innerhalb Deutschlandes geschickt wird dauert es höchstens ein Tag wenn es von der gleichen Bank überwiesen wird, und drei Tage falls es von einer anderen geschickt wird. Dabei hat sich sogar Herr. Do (ein Angestellter, der bei derselben Firma meines Vaters arbeitet, und jetzt nähe Düsseldorf wohnt. Ich habe ihn schon damals kennengelernt als ich mit 17 hier in Deutschland kam, für ein 6wöchigen Sprachkurs) extra um mich gekümmert! Es ging einfach nicht, ich mußte, ob ich will oder nicht, warten. So vergingen 2 missmutige Tage, habe nichts besonders gemacht, nur gefuttert. Ich mache mir schon vor seit einiger Zeit ernsthaft Sorgen um meine Gesundheit, genauer gesagt, um meinen Gewicht. Fühle schon Fett und Fleisch um meinen ganzen Körper...
Unerwartet schnell kam jedoch das Geld von Korea. Als ich am 14. September ebenso schlecht gelaunt und übel (wegen dem Fressen vom letzten Abend) aufstand und mit dem Rad zur Bank fuhr, stellte ich es fest und somit begann ich mich zu beeilen. Ladete den Handy auf, kaufte Batterien und Kamera ein, und endlich war ich im Zug ,der mich zu einem neuen Abenteuer führen sollte!
2. Kleiner Zwischenfall
Plötzlich hielt der Zug mitten auf der Strecke von München nach Stuttgart. Und dann wurde durch den Lautsprächer ausgesagt, dass sich der Zug für ein paar Minuten sich verspäten wird wegen auf den Gleisen spielende Kindern. (*auch auf der Rückkehr nach München passierte ähnliches; wegen Betrunkenen (höchstwahrscheinlich von dem Bier auf den Wiesn;)) konnte der Zug von Pasing nicht losfahren, und schon paar Leute wollten zur S-Bahn umsteigen sagte ein Polizeibeamterin mit kräftigen bayerischen Akzent, das sie ihn jetzt weggeschaffen hätten, und ein Umstieg nicht nötig wäre.

3. Luzern (Schweiz)
Auf dem Weg zur Backpackers(eine Art von Hostel) war es einbisschen unheimlich(weil es so dunkel war), bin jedoch zurechtgekommen. Bei der Rezeption sagte man, dass das Zimmer für Frauen teurer sind als andere, so habe ich das Billige genommen(über meine Sparsamkeit auf der Reise werdet ihr noch viel lesen...im gegensatz zu den verschwenderischen Leben in München!). In dem Zimmer war ein Paar aus San Franzisco(hab ich es nun richtig geschrieben--;?), und die waren in Ordnung, obwohl ich zugeben muss, dass ich mich nicht so wohl gefühlt habe. Habe mir vorgestellt, dass ich mich auf ihrer Stelle bestimmt irgendwie gestört gefühlt hätte. Gedanken, was natürlich unverständlich hier in Europa ist. Sie waren für mehre Tage schon da, hatten verschiedne Sachen, so wie Wassersport(kann mich nicht konkreter ausdrücken;), getrieben.
Also, das Zimmer war ganz hübsch, das Frühstückbuffet, für den man sogar extra bezahlen musste, leider ungenügent(es wurde ganz schnell abgedeckt, wenn ich es gewusst hätte! Dann hätte ich natürlich von Anfang an mehr Bröte genommen!) und enttäuschend.
Auch Dank des schönen Wetters war das langsame Stadtbummeln nicht schlecht. Der Gletschergarten war sein Preis wert, besonders in den Eis eingefroren gefundeter Mamos(der wirkte so lebendig...) und das Spiegellabyrinth ‚Alhambra’.
Die Altstadt war auch ganz nett, auch wenn sie nicht auffällig hübsch war. Ein besonderer Punkt jedoch, war viele Hauswände bemalt waren, ein Punkt, was sich auch in Zürich wiederholte. Und über die schmalen Strassen waren so reizende Schilder aufgehängt, die am liebsten alle fotografieren mochte...In solchen Momenten habe ich den Digital kamera wirklich vermisst! Naja, ich habe sie aber mit meinen Augen und Gehirn aufgenommen, was leider jetzt, wo alles schon vergangen ist, nicht so gut erinnern lässt... Aber trotzdem! Sie waren wirklich süüüß!
Ich hätte noch sehr gern den Schiffrundfahrt gemacht, was leider mit der Zeit nicht möglich war. Dabei wäre der mit meinen Eurail pass umsonst gewesen! Aber dafür konnte ich mir ja Zürich noch bisschen mehr ansehen.
Und zu letzt; Die Postkarte habe ich extra billig gekauft. 0.50Sfr! Die Preise sind immer so unterschiedlich obwohl sie die gleichen sind. Es kommt halb drauf, wo sie verkauft werden... Es ist in jeder Stadt so!

4.1. Zürich 1
Wie man es vorne bei der Postkarte sehen kann, war in Zürich diese Parbfenster das schönste von allen. Es sind die Farbfenster von der Frauenmünster; In Zürich gibt es 3 berühmte Kirchen, St. Peterskirche, Großmünster und Frauenmünster. (Warum heissen manche Kirchen ‚Frauen-’? Ich hatte mal einst über die Bedeutung gehört, habe jedoch vergessen...) Ich war so begeistert, dass ich auch Fotos von ihnen gemacht habe; Nur bin ich mir nicht so sicher ob die auch den Gefühl mitteilen können werden. (Bestimmt nicht!) (*Ich habe allerdings jetzt meine Fotos, und tatsächlich, die Fotos habe ich wirklich umsonst gemacht...Die Fotos, die ich im Dunkeln gemacht habe kann man einfach nichts erkennen. So ist es nun mal wenn man keinen Dika hat) Vorher habe ich mir gedacht, dass Farbfenster etwas altmodisches und rein religiöses ist. (irgendwie sind es ähnliche Begriffe für mich, alt und religiös.) Aber die Farbfenster, die von Chagall dargestellt hat, wirkt ganz anders. Wie gewöhnlich bei seinen anderen Werken, benutzt er ganz grelle Farben. (*genau dieser Punkt lässt mich begeistern! Den für mich ist Kunst, genauer gesagt das Begriff der Ästhetik etwas buntes. Es muss etwas farbiges an sich haben...Sogar bei Texten! Wenn man sie liest soll es so sein, als ob man ein Bild vor sich hat. Am besten sind die, die aus dem man ein buntes, mit grellen Farben bemaltes Bild lesen kann. Wenigstens für mich ist es soJ.) Das bunte Licht strömte mitten in Kirche hinein, in einen Ort wo es immer so einbisschen unheimlich ist(*meine persönliche Gedanken von Kirchen...dort ist es immer irgendwie unheimlich, verschlossen, aber auch gleichzeitig entspannend und freierlich, fromm.) Diese Zusammensetzung war ganz grotesk(?) und wahnsinnig schön. Dagegen war es ziemlich entäuschend bei der St. Peterskirche. Sie hatte zwar einen wirklich großen Zifferblatt, aber die wirklich ‚nur’ groß war.
Ich bin grad im Zug nach Mailand(Milano) und esse die ‚Luxemburgerli’, die ich bei einen berühmten Schokolade Laden(was sagt man dafür? Konfitüre?) namens ‚Sprüngli’ gekauft habe. Sie sehen wie winzige Hamburgers aus, zwei zarte Keksteig und dazwischen noch zärtliche Cremschokolade in verschiedenen Geschmack! Sie schmecken ganz gut(besonders die rosigen und gelbenJ) aber zu süß, und wahnsinnig teuer. Eine gemischte Pakung(100g) kostete 8.70 Euro. (*es war ja am Anfang der Reise, und da habe ich noch getraut...Als ich nachher festgestellt habe, dass ich in Schweiz 60Euro für 2 Tage ausgegeben habe, wurde ich so schlecht gelaunt...--;) Außerdem hatte mich die Verkäuferin mich wohl missverstanden; denn ich hatte ihr extra gebeten die Burgerli, die mit Champagner, nicht reinzutun. Aber da hat sie mir extra mehr die mit Champagner eingepackt, und ich hatte dabei nicht genau geguckt...Die waren, wie ich es mir schon vorgestellt hatte, eklig. Ich hasse Alkohol in Schokoladen! Wie kann man die nur zusammen hinzufügen...Pfui, Teufel!) Und ich wollte noch unbedingt noch etwas leckeres essen, nach meinen Reiseführer(buch) sollte ‚Spagetti Faktorie’ ganz in Ordnung sein, das auch stimmte! Nur im Buch waren die Preise vor zwei Jahren geschrieben, also alles war so ungefähr 2Euro teurer, auch diese Pasta. Es war aber trotzdem ganz lecker, und es war eine ganz neue Sorte von Spagetti fpr mich. Ohne Creme- oder Tomatensoße, sondern nur mit Pfeffer und Olivenöl abgeschmeckt.
Ich fahre grad durch die hübsche Schweizer Gebirge. Die Berge sehen ganz anders (zugleich komischer Weise auch ähnlich) aus, als die in Korea. So steil...Für nen kurzen Moment geht durch mein Kopf die Theorien von der Erstehung dieser Gletscher-Gebirgen...musste einstmal dies alles im Kopf hinein gestopft...ist aber auch sehr wahrscheinlich im dem Moment als ich die Abi gemacht habe hinausgeworfen worden!)

4.2. Zürich 2
Es ist wirklich zu ärgerlich, dass ich mich kaum an meinen früheren Besuchen erinnern kann. Damals habe ich mich wahrscheinlich auch nicht interessiert; Die Bäume waren halb grün oder braun, Schnee weiß und Berge hoch. Gott sei dank kann ich es wenigstens jetzt einbisschen nachholen. (Und diese Chance bekommt nicht jeder!) Neben den Gleis, drüben beim Fluss liegt schon vor einiger Weile an ein Tunnel, es ist eine Strasse die ein Dach über sich hat; Vielleicht war ich und meine Familie auch in diesen Tunnel...(bestimmt hab ich damals hinterm Auto gepennt...--;)
Und jetzt endlich- Italia! Ich bin zugleich aufgeregt und ängstlich. Die vielen ‚Unfälle’, die so viele Leute sagten, erlebt zu haben... Hoffentlich sehe ich arm genug ausT.T Drücke mir selbst die Daumen!
Wow, die Aussicht ist wirklich zu schön! Mit meiner Dica hätte ich es jetzt ganz eilig... (*zugleich habe ich auch noch ein Foto gemacht die sogar einer der gelungenen ist!)
Der Schweizerdeutsch war aber wirklich nicht grade hübsch...Sie sprechen, oder betonen den ‚ch’ so hässlich, echt! Zu letzt; Ich habe genau 90Sfr.(60euro, wie gesagt) ausgegeben. Dabei hab ich mir schon gedacht, ich hätte gespart...T-T

1 Comments:
Hey, das klingt alles sehr interessant!
San Francisco schreibt man glaub ich auch im Deutschen so.
Tut mir leid mit den Champagnerdingern, sowas ist echt immer ärgerlich. Ich mag Alkohol in Schokolade auch nicht so gern und weiß, wie Du Dich gefühlt hast, als Du davon extra viele anstatt gar keine hattest!
Zu einem solchen Laden kann man ganz platt einfach "Süßigkeitenladen" sagen, oder etwas gehobener "Konfiserie".
Bin schon mal gespannt auf den nächsten Reisebericht über Italien!
Liebe Grüße nach München aus dem heute trüben Seoul!
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